In den vergangenen Wochen waren sie recht rar, diese Momente, in denen ich gern mehr Hände gehabt hätte, als vorhanden sind, damit ich mir gleichzeitig mit einer vor die Stirn schlagen, eine vor den Mund halten, mit zweien einen Artikel verfassen und weiteren zwei einen Blogeintrag schreiben kann. Ich hatte schon ein wenig Sorge, dass inzwischen der Erfahrungs- und Sarkasmusgrad erreicht ist, der ein befreites Wundern unmöglich macht.

Glücklicherweise funktioniert es aber offensichtlich immer noch, das Wundern und Staunen - und es findet sich in so wunderbaren Dingen wie Vorschautexten für das DTM-Rennen in Nürnberg am kommenden Wochenende. Die Agentur dpa hatte gemeldet, dass die Deutschen Tourenwagen Masters offenbar das Problem hätten, dass in diesem Jahr deutlich weniger Zuschauer zu den Rennen der Serie kämen, als noch im Vorjahr.

Ähnliches bestätigte auch ein Pressesprecher des Veranstalters ITR, relativierte natürlich die Zahlen und verwies auf den Vorsitzenden des Renn-Vermarkters. Nach unserem Gespräch wollte er aber seine eigene Neugier noch schnell befriedigen: "Sagen Sie - wird das eher ein positiver, ein neutraler oder ein negativer Artikel? Weil sie so kritisch fragen."